Literatur zu Heinrich Breling

Heinrich Breling war eigentliche Begründer Fischerhudes als Künstlerort. Dort aufgewachsen, zog es ihn nach seiner Ausbildung in Hannover und München, wo er königlicher Professor der Akademie und Hofmaler Ludwigs II wurde. Ab 1894 zog es ihn wieder zurück in den Wümmeort, bis er das Geld zusammen hatte, um in Fischerhude sein Haus mit Atelier zu bauen. Hier begann er sein Spätwerk mit großformatigen Bildern, in denen er mit malerischem Geschick und großem Gefühl das einfache Leben der Bauern schildert.
Brelings Frau Amalie war Pianistin und das Herz der Familie. Seine Töchter zog es ebenfalls ins Künstlerische. Amelie wurde Malerin und Bildhauerin, Louise Opernsängerin und Malerin, Jossie Klavierlehrerin und Komponistin, Haina Weberin und Olga Tänzerin und Malerin. Einzig Emma schlug einen anderen Weg ein – nach ihrer Ausbildung als Bürokauffrau war sie in der Fischerhuder Gemeindeverwaltung tätig.

Barbara Delia Johnson,
Heinrich Breling und seine Töchter
Gebunden, ca. 240 Seiten
ISBN 978-3-96045-086-3
€ 28,–

Kunstverein Fischerhude

in Buthmanns Hof e.V

Im Krummen Ort 2

28870 Fischerhude